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Der gewisse Blick für die Schönheit und das Leben

Veröffentlicht am 11.03.2015

Auf der Suche nach einem schlicht-schönen Autorenportrait, auf dem ich nicht wie ein Pfannkuchen wirke, hat mich meine Intuition zu einem abgelegenen Hof in der Wedemark geführt. Zwischen Wiesen, Feldern, der Hofkulisse und in ihrem Atelier entlockt die Fotografin Maren Kolf ihren Kunden ihr wahres Wesen. Ihr Lieblingsmotiv: Menschen. Insbesondere Frauen ab 40 ...

Maren Kolf - einmal vor der KameraMaren Kolf - einmal vor der KameraFotografie mit viel Gefühl und Spaß ist dein Motto. Du bezeichnest Ÿdich selbst als Menschenfreundin. Wie kam es zu deiner Berufung?

Mit zwölf Jahren fotografierte ich meine beste Freundin auf unserem gemeinsamen Schulweg. Bereits damals war ich auf der Suche nach den Schönheiten des Lebens und konnte sie durch meine Fotografie für mich "festhalten". Als Beruf kam dann 1986 auch nur die Fotografie in Frage. Und es sollte die Portrait-Fotografie sein, da mir die Menschen und ihre Gefühle schon immer nahe waren. 2010 begann ich, an meiner eigenen Biografie zu schreiben. Dieses Eintauchen in meine Vergangenheit, sowie die daraus entstandene Wertschätzung für meinen eigenen Lebensweg, veränderte meine fotografischen Interessen sehr deutlich. Heute ist es mir besonders wichtig, meine Kundschaft dabei zu unterstützen, ihren eigenen Lebensweg zu feiern. Jeder Mensch hinterlässt Spuren in seinem Leben, die einzigartig sind. Mit meiner heutigen Portraitfotografie und meinem besonderen Angebot „Lebensbücher“ spreche ich Menschen an, die sich selbst gegenüber ein hohes Maß an Wertschätzung entgegenbringen; sowie Menschen, die diese Selbstliebe gerne kennenlernen möchten.
Ich erkenne die Schönheit in jedem Menschen. Sofort.
Und ich möchte meine Kundschaft darin unterstützen, sich selbst und das Leben lieben zu lernen.

Gibt es einen Grund, warum du dein Studio auf diesem abgelegenen Hof in Plumhof angesiedelt hast?

Natürlich! Ich brauche viel Frieden, Ruhe und Natur um mich herum. Und am liebsten landwirtschaftliche Höfe, da ich selbst die Landwirtschaft schon als Kind zu lieben begann. Viele Monate bevor dieses Haus zu vermieten war, bewunderte ich es bereits im entkernten Zustand und sehnte mich ... Als ich im Jahr 2001 mein Wohnungsgesuch veröffentlichte, meldete sich meine heutiger Vermieter.  Wundervoll!

Auf deiner Webseite 40&besser bietest du Portrait- und Aktfotografie für Frauen ab Vierzig an. Was ist so interessant an reiferen Frauen?

Um das 40. Lebensjahr entwickeln Frauen (die Herren folgen etwas später) in sich gewisse Fragen: Wo stehe ich? Wo will ich hin? Lebe ich MEIN Leben oder gar das, was andere von mir verlangen? Auch für mich hatte mein 40. Geburtstag eine besondere Qualität. Ich begann mein Leben ganz neu zu gestalten. Diese inneren Fragen führen die Damen und Herren in eine gewisse Tiefe und Ehrlichkeit. Ab diesem Moment sind sie für mich die spannendsten Kunden überhaupt. Ein Shooting wird dann zum echten Erlebnis. Für mein Klientel, weil ich in meiner Fotografie aufgehe, und für mich, weil ich mich so über die Hingabe, persönliche Öffnung und das Vertrauen meiner Kunden freue.

Unterscheidet sich ein Fotoshooting mit älteren von einem Shooting mit jüngeren Frauen?

Oh ja! Eine junge Frau ist sich noch oft ihrer Schönheit bewusst. Ab einem gewissen Alter jedoch, beginnen viele Frauen an sich selbst herum zu kritisieren und empfinden sich unattraktiv. Hier komme dann ich und meine Gabe ins Spiel. Mit meinem Blick für die Schönheit und das Leben zeige ich den Menschen, wie hinreißend und wunderschön auch reife Frauen (und Männer!) sind.

Wie schaffst du es, das Wesen einer Kundin optimal in Szene zu setzen?

Ich sehe ihr in die Augen, in ihr Herz und ihre Seele. Mehr braucht es nicht. Ich fühle ...
und setze meine Gefühle fotografisch um.

Wie läuft ein Fotoshooting ab und warum genau so?

Wenn der Termin bei mir auf dem Hof stattfindet:
Willkommener Empfang, Besprechung, ab einem Shooting von einer Stunde plane ich ausreichend Zeit für ein Gespräch bei leckerem Cappuccino ein und dann folgt die Fotografie. Ich lasse mich von jeder Kundin überraschen und gestalte meine Portrait-Termine pro Tag so großzügig, dass auch Unvorhergesehenes geschehen darf. Bei mir entstehen weder Bilder von der Stange noch folge ich irgendwelchen Trends. Ich gestalte ehrliche und besondere Portraits für und von Menschen mit einem gewissen Anspruch an
die eigene Authentizität.

Bei Homestories, die ich seit Jahren bevorzuge:
Hier liegt der Empfang bei meiner Kundschaft. Ich besichtige dann, wenn nicht schon im Vorfeld geschehen, das Haus und plane sofort das Shooting. In jedem Haus gibt es Licht. Mehr braue ich nicht. Ich freue mich, wenn eine sehr gute Freundin meiner Kundin mir assistiert. Oft ist das ganze Shooting ein riesen Spaß. Meine Kundin bekommt klare Informationen und wird von mir leicht verständlich durch das Shooting in ihrem eigenen persönlichen Ambiente geführt. Allerdings bin ich bei Bedarf auch sehr fordernd. Letzte Woche fotografierte ich – quasi als Showdown – eine ganz tolle Kundin IN ihrem Pool. Das Wasser war knatterkalt und als sie einstieg wollte sie auch sofort völlig schockiert wieder raus. Da feuerte ich sie spontan von der gegenüberliegenden Poolseite an und bombardierte sie mit Anweisungen. Sie blieb tapfer und wir haben jetzt traumhafte Bilder im Kasten.

Wirst du manchmal selbst vom Ergebnis eines Shootings überrascht?

Ja, bei einem wie eben erwähnten Extrem-Shooting bin ich immer wieder überrascht, welche Kraft ich meinen Kunden mit meinen klaren Ansagen geben kann. Und welch ein enormes Vertrauen mir entgegengebracht wird.

Gab es auch schon einmal störrische Motive, bei denen du fast verzweifelt wärst?

Nein. Zu Verzweifelungen lasse ich es gar nicht erst kommen. Es gibt nur selten Menschen, die nicht MEINE Kunden sind und die sich eher zu mir „verirrt“ haben. Entweder erkenne ich sie bereits in unserem Telefongespräch und dann kommt es erst gar nicht zu einer Terminvereinbarung – oder aber das Miteinander im Shooting passt nicht, dann bin ich jedoch professionell genug, um das Beste aus der Situation herauszuholen.

Vielen Dank für das nette Interview und viel Erfolg weiterhin mit deiner Arbeit.

 

Willst du dir - im wahrsten Sinne des Wortes - ein Bild von Marens Arbeit machen? Dann schau mal hier vorbei:

www.fotografie-maren-kolf.de

www.40-und-besser.de

 

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